Du bist keine Tasse!

Kennst du das als Künstler? Dich ruft ein Kunde an und erkundigt sich nach deiner Leistung. Dezidiert erläuterst du ihm, was du nicht alles bietest und kannst. Danach erbittet sich der Kunde Bedenkzeit und … sagt dir später ab oder reagiert überhaupt nicht.

Dabei warst du dir deiner Sache so sicher!

 

Warum nehmen wir Künstler dies persönlich? Eben WEIL es persönlich ist!

Wir bieten keine "Tasse" an, deren Nutzen und Design der Kunde bewertet und danach entscheidet. Wir bieten UNS als Künstler und Mensch an. So kommt der Persönlichkeitsfaktor ins Spiel und wir nehmen häufig an, der Kunde meint uns persönlich!

 

Alle Entscheidungen, die der Kunde trifft oder traf, nehmen wir persönlich. Genau das ist der Fehler!

Der Kunde beurteilt uns wahrscheinlich nicht persönlich als Mensch. Er entscheidet, ob wir als Künstler mit unserem Angebot zu seiner Feier passen! Dazu zählt eben nicht nur Persönlichkeit, sondern auch Leistung und letztendlich auch der Preis, also unsere Gage. Mit einer persönlichen Beurteilung hat dies meist wenig zu tun.

Würden wir eine Tasse verkaufen, hätten wir die nötige Distanz zu unserem Produkt.

 

Da wir aber zugleich unser Produkt sind, gilt es, die nötige Distanz aufzubauen und nicht alles zu persönlich zu nehmen. Dies erspart uns selbst eine Menge Selbstzweifel und gelegentlich auch Frust!

Versuche, eine gewisse Distanz zwischen deiner künstlerischen Leistung und dir als Mensch und Person zu schaffen. Dann gelingt es deutlich besser, auch Absagen als weniger persönlich hinzunehmen.

 

Wie du Interessenten zu Kunden machst, erfährst du in meinem Buch, zusammen mit zahlreichen Strategien, dem nötigen Mindset und konkreten Lösungsvorschlägen für Gespräche mit deinen Interessenten am Telefon.

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